Die Verwaltung erläuterte zunächst das ILEK-Projekt „Neue Wege im Wassertourismus“.

 

Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss zwischen den Kommunen des „Mittleren Ostfrieslands“, der Gemeinde Sande und der Stadt Wilhelmshaven. Sande und Wilhelmshaven wurden auf Vorschlag der Gemeinde Friedeburg mit in das Projekt aufgenommen, da die beiden Kommunen ebenfalls am Ems-Jade-Kanal liegen und das Projekt nur bei der Teilnahme aller Anliegergemeinden erfolgversprechend ist.

 

Das Projekt „Neue Wege im Wassertourismus“ soll die (touristische) Erschließung und Aufwertung des Ems-Jade-Kanals vorantreiben. Dazu wurde der Arbeitskreis (AK) Wassertourismus gebildet, der die Kriterien für eine beauftragte Machbarkeitsstudie zur Vorbereitung der Projektumsetzung formulieren soll.

 

Ziele des Projekts sind zum Beispiel:

 

- Verbesserung der Gemeinde- und Landkreisübergreifenden Zusammenarbeit

- Erhaltung und Nutzung der Natur- und der Kulturlandschaft

- Verbesserung und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur

- Mobilitätsbedürfnissen gerecht werden

- Alternativer Antrieb für Fahrgastschiffe

- Neue Wege am Ems-Jade-Kanal (Entwicklung eines Radweges)

- Fortsetzung des Dialogs zwischen den verschiedenen Interessengruppen, insbesondere zwischen Vertretern des Tourismus, der Landwirtschaft und des Naturschutzes

 

 

Mit der Machbarkeitsstudie wurde die Firma BTE Tourismusmanagment, Hannover beauftragt. Zurzeit ist die Firma dabei eine touristische Bestandsaufnahme der teilnehmenden Kommunen durchzuführen. In diesem Arbeitsschritt können die Kommunen auch Vorstellungen und Wünsche äußern.

Ab August wird die Machbarkeit geprüft und der Abschlussbericht soll im November/Dezember 2012 vorgelegt werden.

 

Die Gemeinde Sande muss für die Machbarkeitsstudie ca. 2.500 € bis 3.000 € zahlen, dies wurde im Haushalt schon berücksichtigt.